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Lactoseunverträglichkeit – was bedeutet das für den betroffenen Menschen?

Laktoseallergie oder Laktoseunverträglichkeit?

Laktoseunverträglichkeit muss nicht zwangsläufig mit dem Verzicht auf Milchprodukte verbunden sein. 

Es gibt ein sehr einfaches Mittel, um gegenzusteuern.

Ganz kurz zum Unterschied zwischen Allergie und Unverträglichkeit.

 

Allergie:
Bei der klassischen Allergie die im Blut mit dem Parameter IgE (Immunglobuline der Gruppe E) nachweisbar ist, können bspw. Antikörper auf Gräser nachgewiesen werden. Damit ist die Allergie bestätigt.

 

Unverträglichkeit:
Die Bestimmung des spezifischen IgG (Immunglobuline der Gruppe G) Typ III gewinnt derzeit immer mehr an Bedeutung. Beispielsweise bei atopischen Hautausschlägen, Asthma und allg. bei chronisch entzündlichen Erkrankungen werden erhöhte IgG gemessen. Dies ist bei Patienten zu beobachten die gegen bspw. Nahrungsmittel, Schimmelpilze oder Hausstaubmilben schon sensibilisiert sind.

Die Anzahl der Betroffenen wächst.

Nicht selten werden Menschen mit Unverträglichkeit gegenüber Milchprodukten belächelt.

Dies obwohl diese Personen unter Symptomen wie:

      • Müdigkeit,
      • Blähungen,
      • Durchfall, Verstopfung,
      • Kopfschmerzen,
      • Heißhunger,
      • bis hin zu Herzrasen

leiden.

Der Leidensdruck kann bei gleichzeitigem Unverständnis der Mitmenschen sehr hoch sein.

Was ist die Ursache für eine verminderte oder komplette Abbaustörung von Milchzucker?

Es ist eigentlich ganz einfach.
Der Körper produziert ein Enzym mit dem Namen Laktase.


Laktase spaltet Milchzucker in die Bestandteile Galaktose und Glukose auf.
Dies ist ein enzymatischer Prozess, der völlig normal ist.


Wird nun, aus unterschiedlichsten Gründen, zu wenig körpereigene Laktase gebildet gelangt der Milchzucker unverdaut vom Dünndarm in den Dickdarm.
Dort wird die Laktose von Bakterien verstoffwechselt und es kommt zum Gärungsprozess.
Dabei fallen Gase wie Kohlendioxid, Methan und Wasserstoff an.

In diesem Zusammenhang kommt es zur vermehrten Bildung von Milchsäuren, Essigsäuren, Buttersäuren, Fettsäuren und Ammoniak.

Es bilden sich sogenannte Stoffwechseltoxine (Stoffwechselgifte).

 

Die Folgen sind sehr vielfältig und können sich in den oben beschriebenen Symptomen äußern.

Wieso reagieren Alaktasier (Menschen mit einer Störung der Laktasebildung)

so unterschiedlich auf den Verzehr von Milchprodukten?

Am Beispiel von Milchprodukten gibt es eine einfache Erklärung.

Abgesehen von kongenitalem Laktasemangel (angeborene Unfähigkeit Laktase zu bilden = führt meist zum Tot) oder sekundärer Laktasemangel (auf dem Boden von Erkrankungen wie M.Crohn, Zöliaki/Sprue, etc), ist die häufigste Form ein nicht umkehrbarer Laktasemangel aus genetischen Gründen.

Die Laktasebildung nimmt im Laufe des Lebens ab.

Ursachen sind möglicherweise Ernährung, Stress und Umwelteinflüsse. Es übrigens normal, dass die körpereigene Produktion von Lactase mit dem Altern abnimmt. 

Laktoseunverträglichkeit wird weltweit sogar auf 80% geschätzt, man spricht von der Gruppe der „Alaktasier“.

Nun ist es so, dass die Laktase Produktion bei jedem Menschen unterschiedlich gut funktioniert.
Person A und Person B trinken jeweils ein Glas Milch. Während Person A genügend Laktase bildet und die Laktose (Milchzucker) aufspalten kann, hat Person B nicht so viel körpereigene Laktase zur Verfügung. In Folge wird ein Teil des Milchzuckers nicht aufgespalten und es kommt zur typischen Symptomatik.

Bei der Nahrungsmittelunverträglichkeit spielt die zugeführte Menge der auslösenden Nahrungsmittel eine wichtige Rolle.

Die gute Nachricht ist, es gibt eine sehr einfache Hilfe für dieses Problem. Laktase kann zugeführt werden, idealerweise in Verbindung Cofaktoren (L-Gluatmin, Heidelbeeren, Quercetin, Zink).

Dieses Produkt vereint die Inhaltsstoffe in einer Tablette.

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